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Machineering simuliert bei Trevalli

25/11/2019

Trevalli startet Experiment

machineering ist mit industrialPhysics international bekannt. Gerade im Norden Italiens mit den vielen starken Industriestandorten finden sich viele Kunden des Münchner Simulationsexperten. Daher hat sich machineering auch entschieden, vor Ort mit Vertriebspartnern zusammenzuarbeiten, die die Kunden in der Landessprache beraten und unterstützen können. Einer der Kunden ist kam im Rahmen eines Forschungsprojekts zu machineering und ist geblieben.

machineering war als Forschungspartner an dem EU-Projekt „Cloudifactoring“ beteiligt. Dabei ging es darum, zusammen mit anderen europäischen Unternehmen einen gemeinsamen europäischen Standard für Cloud-Lösungen zu entwickeln. Das konkrete Projekt zielte darauf ab, die Simulation einer komplexen Verpackungslinie von Milch und flüssigen Milchprodukten zu entwickeln.Machineering lieferte die umfassende Simulation der Maschinenlinie zu diesem Projekt. Entlang dieser Echtzeit-Simulation sollte die Software für die Cloud-Infrastruktur einsatzbereit gemacht werden. Zudem hat machineering ein Simulationsmodell der geplanten Produktionsreihe erstellt, so dass an diesem Modell alle Varianten getestet werden konnten.

Trevalli, einer der größten italienischen Milchproduktlieferanten, hat machineering daher für ein Experiment ins Haus geholt. Simulation war bisher für das Unternehmen kein Thema, aber die Verantwortlichen suchten nun nach einer Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, sollte es zu einem Störfall in der laufenden Anlage kommen. Bisher blieben den Verantwortlichen maximal 5 Minuten, um den Fehler zu bemerken, zu lokalisieren und zu beheben, bevor die gesamte Anlage angehalten werden musste. Das kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass alle sich im Abfüllprozess befindlichen Produkte vernichtet werden müssen. Dieser Maschinenstillstand kostet viel Zeit und Geld. Daher sollte eine Lösung zusammen mit machineering gefunden werden. Ziel des Experiments war es, einen Digitalen Zwilling (Digital Twin) zu generieren, der die Anlage als virtuelles Pendant in Echtzeit abbildet. So können mögliche Störungen im Ablauf frühzeitig erkannt, lokalisiert und behoben werden, ohne dass es zu einem Maschinenstillstand kommt. Mehr Zeit zu haben, um zu reagieren, wird mit dem Digital Twin zur Realität. Die Münchner denken sogar noch einen Schritt weiter. Mit dem Weg hin zur künstlichen Intelligenz steht der „selbstdenkenden“ Anlage nichts mehr im Weg. So könnte die Anlage „lernen“, im Falle einer Störung selbstständig die Geschwindigkeit so weit zu drosseln, dass für die Behebung des Fehlers ausreichend Zeit bleibt. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, Varianten werden getestet, Möglichkeiten durchgespielt. Aber die Verantwortlichen sind von den bisherigen Vorschlägen begeistert. Ohne Simulation wird es auch bei Trevalli zukünftig nicht mehr gehen.

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