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Qualität steigern mit einer virtuellen Inbetriebnahme

31/05/2021

Die virtuelle Inbetriebnahme ist heutzutage fester Bestandteil in den Entwicklungsprozessen eines jeden Maschinenbauers. Die technischen Vorteile wie das frühzeitige Absichern des Maschinenverhaltens oder auch die Reduzierung der Fehler an der realen Maschine liegen auf der Hand. Was aber vielen Anwendern noch nicht ausreichend klar ist, ist die Tatsache, dass sich ein Unternehmen mit dem richtigen Einsatz einer virtuellen Inbetriebnahme bares Geld sparen kann. Wie bereits im Blogbeitrag zur Verbesserung der Produktivität gezeigt, eröffnen sich große Potentiale durch die virtuelle Inbetriebnahme, die sonst ungenutzt bleiben würden. Dies gilt auch für den Bereich der Qualität,  

Im Rahmen einer Case Study hat machineering mit einem Hersteller modularer Maschinen die Potenziale ermittelt, die dieser mit dem sinnvollen Einsatz der virtuellen Inbetriebnahme ausschöpfen kann. Dabei wurden bestimmte Kennzahlen vor und nach der Implementierung von iPhysics ermittelt und gegenübergestellt.  

Dabei ergab sich, dass durch die durchgängige Anwendung von iPhysics in allen relevanten Unternehmensbereichen die Qualität der Maschinen deutlich verbessert wird. In diesem konkreten Fall resultierte daraus eine Einsparung von 650 TEUR an Qualitätskosten. Das entspricht 66 Prozent aller durch Simulation beeinflussbaren Qualitätskosten.   

Doch wo liegen die Potenziale, die genutzt werden sollten?  

Durch die virtuelle Inbetriebnahme können Fehler, Kollisionen und Ausfälle, die sonst erst mit der realen Inbetriebnahme oder gar erst im laufenden Betrieb aufgetreten wären, schon früh im Entwicklungsprozess erkannt und eliminiert werden. Gerade im Bereich der Qualität verringern sich die Anzahl der internen Fehlermeldungen und der Reklamationen durch das frühzeitige Erkennen deutlich.  

Wenn wir nun einen genauen Blick auf diese Potenziale werfen, wird schnell deutlich, wie es zu einer so großen Einsparung mit der virtuellen Inbetriebnahme kommen kann.  

Ein entscheidender Punkt ist sicherlich, dass durch frühzeitiges Testen aller Maschinenelemente inklusive der zu verbauenden Software sich die Qualitätskosten deutlich verringern. Die Kosten für Änderungen an der virtuellen Maschine sind im Vergleich zu notwendigen Änderungen an der realen Maschine marginal. Die Kunden profitieren zudem von hochwertigeren und ausgereifteren Maschinen, da diese vorab mit der virtuellen Inbetriebnahme ausführlich getestet und optimiert wurden. Gerade auf Kundenseite wird deutlich, dass signifikant weniger Tests, Korrekturen und Nacharbeiten an der realen Maschine notwendig sind als ohne die virtuelle Inbetriebnahme. Das verbessert zudem die Reputation beim Kunden. Auch können bereits während der Entwicklung einzelne Schritte und Freigaben anhand des digitalen Zwillings abgesprochen werden. Dies erleichtert die Kommunikation und die Abstimmung zwischen Maschinenbauer und Kunden enorm. Kritische Baugruppen lassen sich durch die standardmäßig angebundenen VR+AR Systeme schon im digitalen Zwilling visualisieren.  

Von was die Kunden zudem enorm profitieren, ist die noch professionellere Projektabwicklung. Die erfolgreiche Projektumsetzung mit virtueller Inbetriebnahme, digitalem Zwilling und einer noch offeneren Kommunikation bringt den späteren Maschinenbetreibern einen großen Sicherheitsgewinn.  

Doch nicht nur während der Entwicklung einer Maschine, sondern auch im laufenden Betrieb bietet der digitale Zwilling große Vorteile. Im Fall eines Maschinenstillstandes lassen sich Probleme schnell identifizieren, lokalisieren und beheben. Mit den digitalen Zwilling werden Störungen virtuell nachgestellt, Lösungen getestet und neue Maschinenprogramme auf die realen Anlage übertragen.  

Zufriedene Kunden, die Maschinen mit höchster Qualität wünschen und diese auch bekommen, kehren für den nächsten Auftrag gerne zurück. Ein doppelter Gewinn für Ihr Unternehmen. 

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