machineering.com
My machineering

Remote Maintenance: Fernwartung mit Zustandsvisualisierung

14/09/2021

Maschinen der neuesten Generation laufen dank dem Einsatz der virtuellen Inbetriebnahme deutlich reibungsloser und zuverlässiger als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Aber natürlich kann es dennoch während des laufenden Betriebs vorkommen, dass eine Maschine aufgrund eines technischen Defekts ausfällt. Solche Ausfälle bedeuten für die Betreiber hohe Kosten, Verzögerungen im logistischen Ablauf und oftmals auch Unmut beim Endkunden.

Also muss eine Lösung her, wie das Problem möglichst schnell und professionell behoben werden kann. Dafür bietet sich die Fernwartung mittels Remote Maintenance optimal an.

Kommt es zum Stillstand einer Maschine, kontaktiert der verantwortliche Mitarbeiter vor Ort den Kundensupport. Mittels AR kann sich der Support remote auf die Brille schalten und den Mitarbeiter vor Ort bei der Fehlerbehebung anleiten. Durch den Einsatz eines digitalen Zwillings werden die letzten Zyklen virtuell nachgestellt, um so die Fehlerursache zu analysieren.

Damit entfallen lange Anfahrten der Servicemitarbeiter, Fehler werden schnell mithilfe des virtuellen Modells ermittelt und können unter Anleitung meist zügig behoben werden. Damit reduzieren sich die Ausfallzeiten deutlich und die Maschine kann wieder in Betrieb genommen werden.

Genau an diesem Punkt kommt der digitale Zwilling wieder ins Spiel. Das virtuelle Pendant zu der jeweiligen Anlage ist die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz des Remote Maintenance.

Der digitale Zwilling

Schon während der Entwicklung der Maschine ist der digitale Zwilling entstanden und mit der realen Inbetriebnahme schließlich zum Leben erweckt worden. So steht dem Betreiber einer Anlage jederzeit ein virtuelles Pendant der realen Maschine zur Verfügung, dass sein physisches Pendant ein Leben lang begleiten wird. Das virtuelle Modell spiegelt in Echtzeit den Anlagenzustand wider und liefert darüber hinaus wertvolle Informationen bei Störungen oder zeigt Optimierungspotenziale auf.

Schon bei der vorausschauenden Warten, der Predictive Maintenance werden mithilfe des digitalen Zwilling schon kleinste Abweichungen der Maschinendaten gemeldet, so dass manche Störungen erst gar nicht auftreten. Zukünftige Probleme können schon im Vorfeld vermieden werden.

Sollte es aber dennoch zu einer Störung kommen, bietet der digitale Zwilling als virtuelles Pendant der Maschine in Echtzeit einen umfassenden Überblick über den aktuellen Zustand der Maschine.

Virtuelle Realität nutzen

Gerade bei der Fernwartung kommen AR-Brillen gewinnbringend zum Einsatz  Liegt ein statisches oder dynamisches Modell der Anlage vor, können Zusatzinformationen für die Anlage, der auszutauschenden Komponenten oder Bauteile eingeblendet werden. Durch diese detaillierte Vorgehensweise ist der Service-Mitarbeiter vor Ort in der Lage, betroffene Maschinenteile unter Anleitung auszutauschen.

Fazit

Mit Remote Maintenance steht den Betreibern eine Maschine eine Möglichkeit zur Verfügung, Fehler und Probleme schnell zu beheben. Damit lassen sich Zeit, Kosten und viele Nerven sparen.  

Mehr zum Beitrag erfahren?

Produktinformationen

iPhysics Broschüre

Studie

Klare Potenziale durch eine virtuelle Inbetriebnahme

Interesse an einem kostenlosen iPhysics Workshop?
Klare Potenziale durch eine virtuelle Inbetriebnahme!
Verwandte Themen:

22/09/2021

Continuous Commissioning - also die permanente Überprüfung von Ergebnissen - führt sicher zum Ziel. Zu aufwendig? Mit iPhysics kein Problem.

21/09/2021

Wissen gezielt vermitteln - das ist u.a. die Aufgabe von unserem New Work - Ansatz.

24/06/2021

Mitarbeiter auszubilden wird immer einfacher dank der Vielzahl an digitaler Tools. Auch mit einer Simulationssoftware wie iPhysics lassen sich schnell Kollegen qualifiezieren und im Team integrieren. Lesen Sie dazu unsere 3 Ansätze zur Umsetzung.
de_DE

Was suchen Sie?