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Virtuelle Inbetriebnahme im Pharma-Bereich sorgt für Sicherheit

17/11/2020

iPhysics zur virtuellen Inbetriebnahme ist inzwischen in vielen verschiedenen Branchen beheimatet. Gerade auch in den Sparten, die besonders strengen Regularien unterworfen sind wie die Pharmaindustrie, müssen Unternehmen heutzutage auf Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme setzen, um am Markt zu bestehen und konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Herausforderung

In der pharmazeutischen Industrie müssen bei der Digitalisierung besonders komplexe Prozesse beachtet und die strengen Regularien umgesetzt werden. Simulation übernimmt dabei eine wichtige Rolle, da so eine digitale Zustandsüberwachung und auch Prozessoptimierungen machbar sind.

Immer individuellere Produkte, immer komplexere Herstellungsprozesse und immer kleinere Chargen – das stellt die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Um dies erfolgreich zu meistern, müssen Unternehmen bereit sein, sich diesen wachsenden Anforderungen anzupassen. Veränderungen an den Maschinen, Prozessen und letztendlich am Produkt müssen gut geplant und umgesetzt werden, da diese immer den Vorgaben der EU-Kommission entsprechen müssen. Dabei geht es um die Sicherstellung von Qualität.

Daher sind viele Unternehmen nur sehr zögerlich in die Digitalisierung eingestiegen. Dennoch blieb vielen Herstellern nichts anderes übrig, als schließlich doch auf Industrie 4.0 zu setzen, um auf dem Markt weiter zu bestehen. Der Wunsch nach größtmöglicher Sicherheit, wenn es um die Markteinführung neuer Maschinen für die Produktion geht, ist durchaus verständlich. Und genau hier kommt die virtuelle Inbetriebnahme ins Spiel.  Denn genau diese Anforderungen werden mit individuellen Simulationslösungen – angefangen bei der mechatronischen Planung und Absicherung der Produkte und Anlagen, über die virtuelle Inbetriebnahme von Software und Hardware bis hin zur Integration neuer Technologien in den bestehenden Anlagenbetrieb erfüllt.

Gerade während der virtuellen Inbetriebnahme können geplante Maschinen so lange modifiziert werden, bis alle Abläufe virtuell perfekt funktionieren. Auch können die Mitarbeiter, die später an der Maschine arbeiten werden, bereits früh im Prozess an dem virtuellen Pendant geschult werden. So kann die Mensch-Maschine Kollaboration direkt mit der realen Inbetriebnahme starten, ohne dass es zu großen Überraschungen kommen wird. Da iPhysics ausschließlich auf echten Maschinendaten basiert, können auch Zertifizierungen, die für die Produktion in der Pharmaindustrie unerlässlich sind, auch schon vor der realen Inbetriebnahme auf den Weg gebracht werden. 

Durch die intensive Testung bei der virtuellen Inbetriebnahme werden teure Nachbesserungen verhindert und die Inbetriebnahme der realen Maschine deutlich beschleunigt. Auch reduzieren sich spätere Reklamationen beim Hersteller durch die virtuelle Inbetriebnahme deutlich. Schon während der virtuellen Inbetriebnahme können Steuerungen und Roboter im Simulationstool industrialPhysics programmiert werden. Das vermeidet später unliebsame Überraschungen, da die Komponenten schon virtuell unter den späteren Realbedingungen abgesichert werden.

Ohne Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme wird bald keine Maschine mehr in einem Pharmaunternehmen entwickelt wereden können. industrialPhysics ist jetzt schon bei vielen namhaften Unternehmen in diesem Bereich erfolgreich im Einsatz.

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Studie

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