Die Rolle von Simulation, der virtuellen Inbetriebnahme und digitalen Zwillingen in der Pharmabranche

24/06/2026

Die Pharmaindustrie steht unter hohem Innovations- und Kostendruck. Neue Medikamente müssen schneller entwickelt und produziert werden, während gleichzeitig strenge regulatorische Anforderungen erfüllt werden müssen. Produktionsanlagen sollen flexibel, effizient und jederzeit nachvollziehbar betrieben werden. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzen immer mehr Unternehmen bei der Entwicklung und dem Betrieb der Maschinen auf Simulation, die virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) und digitale Zwillinge.

Diese Technologien ermöglichen es, Anlagen und Prozesse bereits vor ihrer physischen Umsetzung zu analysieren, zu testen und zu optimieren. Dadurch lassen sich Risiken reduzieren, Projektlaufzeiten verkürzen und die Qualität der Produktion nachhaltig verbessern.

Risiken reduzieren und Projekte beschleunigen durch Simulation und virtuelle Inbetriebnahme

Pharmazeutische Produktionsanlagen bestehen aus einer Vielzahl miteinander vernetzter Systeme, angefangen bei der Prozess- und Fördertechnik über Robotik und Verpackungsanlagen bis hin zur Automatisierung. Fehler in der Planung oder Programmierung können zu Verzögerungen, hohen Kosten oder Problemen bei der Validierung führen.

Mit Simulationsmodellen lassen sich Anlagen bereits in frühen Projektphasen virtuell abbilden. Produktionsabläufe können so getestet, Materialflüsse analysiert und potenzielle Engpässe identifiziert werden, lange bevor die Maschine aufgebaut wird.

Die virtuelle Inbetriebnahme geht sogar einen Schritt weiter. Hier wird die reale Steuerungssoftware mit einem virtuellen Anlagenmodell verbunden. SPS-Programme, Sicherheitsfunktionen und Bedienkonzepte können unter realistischen Bedingungen getestet werden, bevor die physische Anlage verfügbar ist. Dadurch werden Fehler frühzeitig erkannt und können schnell und unkompliziert vermieden werden.

Für Pharmaunternehmen ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile:

  • Verkürzte Inbetriebnahmezeiten
  • Weniger Anpassungen während der Inbetriebnahme vor Ort
  • Höhere Anlagenverfügbarkeit ab Produktionsstart
  • Reduzierte Projektrisiken
  • Verbesserte Dokumentation von Test- und Validierungsprozessen

Gerade in GMP-regulierten Umgebungen bietet die virtuelle Absicherung von Abläufen einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und Compliance.

Der digitale Zwilling als Grundlage für effiziente und regelkonforme Produktion

Während Simulation und virtuelle Inbetriebnahme vor allem in der Planungs- und Realisierungsphase eingesetzt werden, begleitet der digitale Zwilling die Anlage über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Er bildet die reale Produktionsumgebung digital ab und verknüpft Engineering-Daten, Simulationsmodelle, Automatisierungsinformationen und Betriebsdaten in einer gemeinsamen Umgebung.

Dadurch entsteht eine konsistente Datenbasis, die weit über die eigentliche Planung hinaus genutzt werden kann. Produktionsprozesse lassen sich kontinuierlich analysieren und optimieren, Wartungsmaßnahmen gezielt planen und Änderungen an der Anlage bereits vor ihrer Umsetzung bewerten.

In der Pharmabranche bietet der digitale Zwilling insbesondere Vorteile bei:

  • Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung
  • Predictive Maintenance
  • Operator Trainings
  • Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
  • Validierung von Anlagenänderungen
  • Unterstützung von Audits und Compliance-Anforderungen

Durch die Möglichkeit, reale Betriebsdaten mit Simulationsmodellen zu kombinieren, können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und Veränderungen risikoarm testen. Dies schafft mehr Transparenz und unterstützt eine durchgängige Digitalisierung der pharmazeutischen Produktion.

Simulation, virtuelle Inbetriebnahme und digitale Zwillinge entwickeln sich zunehmend zu Schlüsseltechnologien für die Pharmaindustrie. Sie ermöglichen eine frühzeitige Absicherung von Anlagen und Prozessen, verkürzen Projektlaufzeiten und schaffen die Grundlage für einen effizienten, flexiblen und regelkonformen Betrieb.

Mit Plattformen wie iPhysics können Unternehmen diese Technologien in einer gemeinsamen Umgebung nutzen und den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen digital begleiten, von der ersten Konzeptphase über die virtuelle Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb des digitalen Zwillings. So entstehen die Voraussetzungen für eine zukunftssichere und wirtschaftliche Pharma-Produktion.

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Verlinkungen zur Website

  1. Allgemeine Verlinkung:
    Erfahren Sie mehr über iPhysics und unsere Lösungen für die virtuelle Inbetriebnahme auf unserer Website: www.machineering.com.

  2. Direkt zur Produktseite:
    Entdecken Sie iPhysics – Ihre Lösung für Cloud-basierte Simulation: www.machineering.com/produkte/iphysics.

  3. Kontaktseite:
    Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen: www.machineering.com/kontakt.

  4. Überblick über VIBN:
    Mehr zur virtuellen Inbetriebnahme und deren Vorteile finden Sie hier: www.machineering.com/vibn.

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