Wie startet man mit Simulation und virtueller Inbetriebnahme, ohne gleich die gesamte Engineering-Organisation umzustellen? Diese Frage kommt immer wieder in ersten Gesprächen mit Unternehmen auf.
Der Einstieg in iPhysics ist bewusst unkompliziert gehalten. Unternehmen können im ersten Schritt an einem konkreten Anwendungsfall testen, ob iPhysics die passende Simulationssoftware für ihre Maschinen, Prozesse und Mitarbeitern ist. Erst nach dieser Testphase wird final entschieden, wie die Software im Unternehmen eingesetzt werden soll.
1. Schritt: Proof of Concept
Der einfachste Einstieg ist ein Proof of Concept (POC) mit einem realen Anwendungsfall aus dem eigenen Unternehmen.
Innerhalb weniger Tage wird gemeinsam mit den machineering Experten ein erstes Modell aufgebaut und simuliert. Gleichzeitig bekommen die Mitarbeiter eine praktische Einführung in iPhysics. Dadurch können diese schnell einschätzen, wie sie später mit iPhysics arbeiten und welche Anwendungen sie künftig selbstständig umsetzen können.
Das Ergebnis: Nach wenigen Tagen steht nicht nur eine Software-Demo zur Verfügung, sondern es gibt bereits erste praktische Erfahrungen mit dem eigenen Anwendungsfall.
2. Schritt: Erste Projekte selbst umsetzen
Auf den POC muss nicht direkt die große Investitionsentscheidung folgen. So könnte im nächsten Schritt zunächst eine iPhysics Mietlizenz für drei Monate genutzt werden. Damit kann das Team schon erste eigene Projekte umsetzen, Erfahrungen sammeln und internes Know-how aufbauen. machineering begleitet diese Phase mit einem gezielten Onboarding. Unsere Experten stehen bei Fragen jederzeit unterstützend zur Seite. Das Wissen wird so nicht nur theoretisch in einer Schulung vermittelt, sondern direkt anhand eines konkreten Modells aufgebaut.
3. Schritt: Aus Erfahrung einen Prozess machen
Wenn die ersten Projekte funktionieren, geht es im nächsten Schritt um die eigentliche Integration der Software in die vorhandene Infrastruktur. Dafür müssen wichtige Fragen geklärt werden wie:
Welche Projekte sollen künftig simuliert werden?
Wer übernimmt welche Aufgaben?
Wann wird das Simulationsmodell aufgebaut?
Wie arbeiten Konstruktion und Automation zusammen?
Welche Templates und Modelle können wiederverwendet werden?
Diese gemeinsamen Standards verhindern, dass jedes Team wieder von vorne beginnt. Gleichzeitig wird das vorhandene Wissen auf mehrere Mitarbeiter verteilt.
4. Schritt: Pilotieren und ausrollen
Bevor iPhysics unternehmensweit eingesetzt wird, sollte zunächst die vollständige Umsetzung ausgewählter Pilotprojekte erfolgen. Damit werden die zukünftigen Prozesse unter realen Bedingungen getestet und weiter optimiert. Erst dann erfolgt der Roll-out auf weitere Projekte, Abteilungen oder Standorte.
Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist dabei, dass das Management die Einführung von iPhysics aktiv unterstützt. Denn spätestens beim Roll-out geht es nicht mehr nur um eine Software. Die Konstruktion, Automation und alle weiteren beteiligten Bereiche müssen gemeinsam festlegen, wie Simulation künftig fester Bestandteil des Engineering-Prozesses wird.
Klein anfangen statt groß umstellen
Statt iPhysics sofort unternehmensweit einzuführen, empfiehlt sich der Start mit einem überschaubaren Pilotprojekt. So sammelt ein kleines Team erste Erfahrungen an einer realen Aufgabe, ohne dass der gesamte Betrieb umgestellt werden muss. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich anschließend gezielt auf weitere Teams und Projekte übertragen. Und dann erst wird final entschieden.


