machineering.com
My machineering

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) mithilfe einer Simulation absichern

15/06/2021

Die Planung der FTS ist ein komplexer Prozess. Bevor diese mobilen Systeme zum Einsatz kommen, muss allen Beteiligten klar sein, dass damit auch Herausforderungen wie Staus, Kollisionen etc. einhergehen, die folgenschwere Auswirkungen auf den nachgelagerten Prozess haben und hohe Kosten nach sich ziehen können. Daher ist es sinnvoll, wenn nicht sogar notwendig, die Abläufe und Prozesse im Vorfeld simulativ zu überprüfen. Mit der Simulationssoftware iPhysics können FTS vorab als virtuelle Modelle in bereits bestehende virtuelle Umgebungen wie eine Lagerhalle integriert werden. Da iPhysics die realen CAD-Daten und Kinematiken verwendet, lassen sich so realitätsgetreue Szenarien darstellen, Varianten prüfen, Wege testen und die Planung der Fahrten inklusive der herstellerabhängigen Größen visualisieren. Dabei geht es aber nicht nur um die Transportabläufe innerhalb der Fläche. In einer Simulation wie iPhysics kann der Gesamtprozess der Lager- oder Produktionshalle gesamtheitlich betrachtet werden; also inklusive Maschinenverhalten und Störungen des Ablaufs. So kann ein reales Abbild der Halle mit allen relevanten Prozessabläufen visualisiert werden, um mögliche Deadlocks zu umgehen und optimale Wege zu finden. IPhysics fungiert dabei als Testumgebung für unterschiedliche Szenarien wie beispielsweise die Umsetzung eines zentralen oder dezentralen Steuerungsansatzes des FTS.

Zentraler oder Dezentraler Ansatz?

Eine Simulation der FTS ist sinnvoll, wenn Unternehmen viele Varianten bereitstellen